Kreisverband Frauenunion Breisgau-Hochschwarzwald
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16.06.2015, 18:30 Uhr | Übersicht | Drucken
FU-Vorstandssitzung mit Polizeipräsident Bernhard Rotzinger

FU-Vorstandssitzung mit Polizeipräsident


Priska Seiler und Bernhard Rotzinger
 
Hotel Schiff, Freiburg - Polizeipräsident Bernhard Rotzinger zu Gast bei der Frauenunion Breisgau-Hochschwarzwald

Bei der Kreisvorstandssitzung am 16. Juni 2015 war der Polizeipräsident von Freiburg, Herr Bernhard Rotzinger Gast bei der Frauenunion Breisgau-Hochschwarzwald.

Das Einzugsgebiet des Polizeipräsidiums Freiburg liegt bei ca. 400.000 – 500.000 Einwohnern.
Die Flächenpräsenz sei hierbei sehr wichtig. 
„Im ländlichen Raum wie in Breisgau-Hochschwarzwald, ist die Sozialkontrolle (man achtet aufeinander und kennt sich gegenseitig) sehr gut ausgeprägt“, so Rotzinger.
„Dies ist in den Stadtzentren leider nicht so, da herrscht eine Anonymität, die es den Tätern leichter macht.
Die Gewaltdelikte in Breisgau-Hochschwarzwald sind rückläufig, da auch bei Veranstaltungen immer mehr auf Gewaltprävention geachtet wird.“

Es bestehe eine gute und intensive Zusammenarbeit mit den Ärzten und Hilfseinrichtungen vor Ort. Es werden Spurensicherungsbestecke an Ärzte ausgegeben (Kostenpunkt pro Besteck 50,00 €), um so sicherzustellen, dass frische Spuren gesichert werden können.

Die Zahl der Diebstähle habe in den letzten Jahren sehr stark zugenommen. Sehr oft handelt sich hierbei um Drogenbeschaffungskriminalität, oder um ortsansässige Diebe.
Mittlerweile werden immer öfters Banden aus dem osteuropäischen Ausland zu Diebeszügen nach Deutschland geschleust. Meistens wird eine Örtlichkeit von einem Einzigen ausgekundschaftet, der dann die Anderen informiert, wenn es günstig ist zuzuschlagen.

Eine andere Arbeit der Polizei sei es, Flüchtlinge, deren Asylantrag rechtsgültig abgelehnt wurde, ins Heimatland abzuschieben.
Hier gäbe es sehr große Probleme, da bis zur Abschiebung oft eine lange Zeit vergeht, und die Abzuschiebenden dann bereits ein soziales Umfeld aufgebaut hätten. Es würde immer wieder versucht, sich der Abschiebung zu widersetzten, oder zu entziehen. Dies geschieht oft unter Mithilfe von Einheimischen, die die Asylanten durch ihren langen Aufenthalt bereits näher kennen.

Herr Rotzinger zeigte auf, das es für eine Straftat genau 3 Faktoren braucht:

1.    Täter
2.    Opfer
3.    Tatgelegenheit

„Erziehung, Bildung und Perspektiven sind für die Integration und Zuwanderung das Wichtigste“, schloss Rotzinger seinen überaus interessanten Vortrag.
Stimmen diese 3 Faktoren ist für das Zusammenleben mit den Flüchtlingen ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung getan.


Priska Seiler
FU Breisgau-Hochschwarzwald



aktualisiert von Seiler P, 01.07.2015, 19:48 Uhr


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